Über Papa’s Mojo

Hallo ich bin Dominic, verheiratet und Vater von zwei Kindern geboren in 2014 und 2016. Meine Frau und ich sind beide Pfälzer, leben aber nun schon 10 Jahre in München.

Als 2014 unsere Tochter geboren wurde, stand für uns von Anfang an fest, dass ich Elternzeit nehmen würde bzw. Teilzeit in Elternzeit. Zu diesem Zeitpunkt war meine Frau im zweiten Jahr ihrer Selbständigkeit und hatte bereits ihre zweite Angestellte. Eine vollumfängliche Auszeit von der Arbeitswelt, wie sie die meisten festangestellten Mütter haben, kam bei uns zu keinem Zeitpunkt in Betracht. Da ich zudem in einem Konzern angestellt war, der sich Familienfreundlichkeit auf die Fahnen geschrieben hatte, wollte ich meinen Arbeitgeber da auch beim Wort nehmen.

 

Beim ersten Kind ging meine Frau also bereits nach ca. 6 Wochen das erste Mal wieder zeitweise ins Büro. Ich übernahm fortan die Windel- und Fläschchenfront. Das lief dann im ersten Jahr bzw. bis zum Kitaeintritt im Wechsel (Vormittag: Mama – Nachmittag: Papa & umgekehrt). Mit dem zweiten Kind Ende 2016 haben wir das Modell dann ein modifiziert. Weil auch das Unternehmen meiner Frau zwischenzeitlich umfangreicher geworden war und wir mit Kind 1 unsere Erfahrungen gemacht hatten, übernahm ich bei Kind 2 für 24 Monate in Elterngeld-Plus 4 Tage der wöchentlichen Betreuung und meine Frau den verbleibenden einen Tag.

Ich bin also selbst nach heutigen Maßstäben ein seeehr moderner Vater, der an vielen Stellen in Mutterdomänen Einblicke erlangen konnte. Wickeln, Tragen, Füttern, in Parks rumschieben und Kita-Eingewöhnung, es gibt quasi kein Metier, in dem ich nicht in dieser Zeit unterwegs war – Rückbildung mal ausgenommen. Deshalb wollte ich eigentlich schon zu Beginn anfangen einen Blog zu verfassen, doch irgendwie kam dann doch immer wieder was dazwischen. Nun sind die Kinder inzwischen gut herangewachsen und es findet sich mehr und mehr Zeit zur Reflexion. Daher habe ich mich entschieden meine Lehren aus den Erlebnissen der letzten 4 Jahre endlich auf Papier bzw. ins Netz zu bringen.

 

Dieser Blog soll meinen Blick auf das Leben mit Kindern, deren Erziehung und Entwicklung wiedergeben. Ich schreibe hier ausdrücklich „meinen Blick“, weil ich in dieser Zeit auch gelernt habe, dass dieser Blick weder gleichzusetzen mit „männlich“, „weiblich“ oder sonst einer Kategorisierung ist. Ich habe Männer bzw. Väter kennengelernt, die nicht ferner von meiner Sicht seien könnten – trotz gleichen Geschlechts. Auf der anderen Seite war da die ein oder andere Mutti, die sich meiner Sicht wesentlich näher fühlte, als so manche ihrer befreundeten Mitmuttis.

Mein Blick ist ein eher pragmatischer Ansatz. Ich halte nicht viel davon Dinge zu verkopft anzugehen und unnötig zu verkomplizieren. Die Artikel in diesem Blog betrachten daher entweder ohne Wertung den aktuellen Stand eines Themas oder beinhalten meine ggf. etwas unorthodoxe Lösung oder Ansicht zu einem Thema. Genau so kann man es dann aber auch annehmen oder nicht. Was es hier nicht geben wird, ist:

 

"Das ist die einzig wahre Lösung und DU solltest es genau so machen!"

Das nervt nämlich mich schon, wenn ich der Empfänger bin. Ich möchte daher jedem seinen Weg mit seinem Kind und seiner Familie lassen (Disclaimer: Ausnahmen gibt es natürlich. Bin auch nur ein Mensch. Aber diese Ausnahmen werde ich entsprechend kennzeichnen.).

In diesem Sinne, viel Spaß beim Lesen! Wenn Euch der Blog oder das ein oder andere an und in ihm gefällt, dann freue ich, wenn Ihr ihn teilt, verlinkt oder es einfach weitererzählt.

Viele Grüße

Dominic

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